Kroatien

Deutschland > Östereich > Kroatien > Deutschland vom 6. Juli 2020 - 25. Juli 2020
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Montag, 13. Juli 2020

Das Wort mit C ist wieder da

Die Nacht war sehr windig, doch am Morgen strahlt die Sonne. Und die Familie boykottiert alle Versuche der Reiseleitung, sie auf diverse Wanderwege zu locken. Louisa schafft Fakten, zieht ihren Bikini an und springt ins Meer. Kilian schüttelt den Kopf, Mama, erst hast du Stress bei der Arbeit, dann im Urlaub, entspann dich mal, wir sind am Meer. Nach dieser Ansage setzt er sich ins Halbdunkel der Wohnung, um noch ein paar Kochvideos (!) runterzuladen. Immerhin fällt der Apfel offensichtlich nicht allzuweit vom Stamm. Während Nicole gerade einen Bestseller von Lotti Gottlieb schmökert, einer Journalistin und Psychotherapeutin, folgt Kilian begeistert dem Youtube Kanal von Gewitter im Kopf, einem jungen Mann mit Tourette/Syndrom.

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Immerhin ist so Zeit für einen Plausch mit der netten kroatischen Familie aus Köln, die hier auch eine Ferienwohnung hat. Tatsächlich stammen sie aus Dörfern knapp hinter der bosnischen Grenze, dort leben auch alle Verwandten. Aber das Familientreffen fällt dieses Jahr aus. Bosnien ist dreigeteilt, lernen wir, in die katholischen Kroaten, die muslimischen Bosnier und dann gibt es noch ein paar orthodoxe Serben. Das Gebiet direkt hinter der Grenze ist quasi kroatisch, sie dürften sogar trotz Grenzschließung einreisen, lassen es aber. Denn wo vor einigen Wochen noch striktestes Ausgangsverbot herrschte, werden jetzt wieder Hochzeiten mit 500 Gästen gefeiert. Das ist ihnen dann doch zu viel. Obwohl der Vater direkt neben dem Kreis Heinsberg arbeitet, wo die Pandemie in Deutschland ja ihren Anfang nahm.

Am Nachmittag stürmt es, wir bummeln am durch Podaca und dann den Strand entlang zum Nachbarort Zaostrog, in Sachen Tourismus eine ganz andere Nummer.

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Wir besichtigen das ehemalige Franziskanerkloster, jetzt ein Hotel. Der Kreuzgang hat eine ganz unglaubliche Atmosphäre, voller Frieden und Energie. Eine durchgeistigte deutsche Touristen strahlt uns an und fotografiert uns. Keine Angst, mein Test war negativ, sagt sie, als Nicole ihr die Kamera reicht. Dann raunt sie noch ganz vertraulich, keine Sorge, wer im Glauben lebt, dem kann sowieso nichts passieren. Nicole atmet tief durch und… Lächelt. Lässt das einfach mal so stehen. Und verkneift sich die Geschichte von der Glaubensgemeinschaft in Schwegenheim, die dem Landkreis Germersheim nach einem Gottesdienst voller Glauben quasi über Nacht 46 Coronafälle beschert hatte…

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Zurück am Strand gibt es drei dicke Eis. Auf die erstaunte Nachfrage, weshalb sie Maske, Handschuhe und so weiter trägt, sagt die Eisverkauferin, dass das nun Pflicht sei. Es gebe auch hier ein paar Fälle… Passt auf euch auf. Schluck. Das was so schön weit weg war, ist auf einmal wieder da. Die Reiseleitung vergisst sogar den Plan, am Berg zurück zu wandern. Wir setzen uns auf eine Bank, blicken kritisch auf die vergleichsweise vielen Urlauber, und lassen uns vom sagenhaft leckeren Eis trösten (Sachertorte, Zitronenkuchen, Kinderriegel… Sehr fein). Danach gehen wir gaaaaanz schnell und mit gaaaanz viel Abstand zurück zu unserem idyllischen Örtchen. Ab heute ist auch im Supermarkt Maskenpflicht, wir kaufen noch schnell ein und essen heute auf unserer Terrasse zu Abend. Fühlt sich gerade irgendwie besser an.

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Dienstag, 14. Juli 2020

Über die Grenze

Mit leichter Verzögerung starten wir nach Dubrovnik. Obwohl die Stadt nur 116 Kilometer entfernt liegt, haben wir über zwei Stunden Fahrt vor uns. Keine Autobahn, außerdem liegen 20 Kilometer Bosnien-Herzegowina dazwischen und diese EU Aussengrenze ist derzeit ja geschlossen. Wir haben also etwas Unsicherheit im Gepäck. Aber schon alleine die Fahrt lohnt sich. Relativ nahe an der Küste sind die Bacinska jezera, mehrere Süßwasserseen.

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Danach umfahren wir das fruchtbare Neretva Delta. Am Straßenrand warten zahllose Stände mit Obst auf Kunden, die dieses Jahr aber eher ausbleiben. Schnell sind wir an der Grenze zu Bosnien. Der schmale Küstenstreifen ist der einzige Meerzugang von Bosnien-Herzegowina und entsprechend als Ferienort ausgebaut. Neum sieht allerdings auch nicht anders als, als die kroatischen Badeorte. An der Grenze steigt die Spannung, dürfen wir einfach so durchfahren? Ja! Unsere Pässe werden kurz gescannt und wir sind drinnen. Oder besser, draußen.

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Der Küstenstreifen geht übrigens zurück auf eine Vereinbarung der Adria Mächte im Jahr 1699, damals ging es um einen Korridor für die Türken. Nach dem Jugoslawienkrieg ging der Flecken an Bosnien. Allerdings wird von kroatischer Seite gerade eine große Brücke gebaut, um quasi im eigenen Land nach Süden zu gelangen

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Schnell ist sind wir auch wieder draußen, die Landschaft Richtung Dubrovnik ist lieblich, viele kleine grüne Inseln. Wir sind verlockt, auch hier nochmal her zukommen. Aber jetzt geht es erstmal in die Stadt, die normalerweise von Touristen genauso überrannt wird, wie Venedig. Heute liegt im Hafen nur ein großes Kreuzfahrtschiff von TUI.

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Wir entschließen uns, die Stadt von oben zu erobern und parken an der Seilbahn. Kostenlos. Dann geht es für viel Geld mit der Gondel nach unten, aber der Blick auf Stadt und Inseln ist ja quasi unbezahlbar. Nur wenige Menschen dürfen jeweils in die Gondel, inzwischen gilt Maskenpflicht. Auf dem Weg nach oben wird später sogar unsere Temperatur gemessen.

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Danach haben wir die Stadt fast für uns alleine und verbringen dort gut sechs Stunden. Da uns die sehr gut ausgebaute touristische Infrastruktur eher abschreckt, gibt es Gebäck vom Bäcker, Kaffee to go und einen sehr langen Spaziergang auf der wunderbaren Stadtmauer, die zwei Kilometer um die Altstadt führt. Dann der beste Ort für Kaffee, Schokolade und frisch gepressten Orangensaft… Direkt auf der Stadtmauer, eine kleine Brise mindert die Hitze. Wunderbar. Schade jedoch, dass es fast ausschließlich Nippes Läden gibt, sich fast alles um die Serie Games of Thrones dreht und wir uns sehr gut vorstellen können, dass es hier oft ziemlich eng wird. Die Zeit langt nicht für die Museen, was vor allem Nicole und Kilian bedauern. Ja, gerne nochmal hierher… Aber wollen wir das tatsächlich, wenn dann der Trubel herrscht, den wir aus Venedig kennen? Zum Glück müssen wir das nicht heute entscheiden, sondern können die Ruhe genießen.

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Auf dem Heimweg fahren wir dem Sonnenuntergang entgegen.

Dienstag, 14. Juli 2020

Dubrovnik von ganz nah

Noch mehr Bilder….

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Mittwoch, 15. Juli 2020

Wieder ein Tag am Meer

Nach den über vier Stunden Fahrt und intensivem Stadtbummel am Tag zuvor lässt sich die Reisegruppe nichtmal zu einer kleinen Wanderung überreden. Also wieder ein Tag am Meer, das ja zugegebenermaßen hier traumhaft ist. Die Temperaturen sind nicht mehr so hoch wie am Anfang, aber das Wasser hat weiter angenehme 24 Grad. Wir leihen ein Surfbrett von unseren Vermietern und paddeln abwechselnd, beladen mit Louisa und manchmal Kilian an der Küste entlang. Macht viel Spaß, auch wenn wir vermutlich morgen die Arme nicht mehr heben können.

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Im Wasser sehen wir schwarmweise Fische, Seeigel, am Abend auch viele Krebse. Paddeln, planschen, Ball werfen… Der Tag vergeht auch so schnell. Nachdem die Dame am Crepesstand an der Straße ebenso wie der Kellner in der Pizzeria nebenan angesichts der wenigen Kunden nur seufzen können, kehren wir zum Abendessen wieder bei der Pizzeria ein.

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Danach noch ein Bummel zum Nachbarort Brist, den Sonnenuntergang bewundern, ein Gläschen Wein am Meer trinken…. Und ab ins Bett. Denn morgen gibt es wieder einen großen Ausflug.

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Donnerstag, 16. Juli 2020

Viel zu wenig Zeit

Heute geht es auf die Insel Hvar, die Fähre geht ab dem kleinen Örtchen Drvenik zwei Buchten weiter und benötigt nur 35 Minuten. Soweit, so gut. Um 9. 45 sind wird vor Ort, kaufen Tickets (einfache Fahrt für uns alle 20 Euro) und reihen uns in die Warteschlange ein. Um 10. 30 fährt das Schiffchen nach Sucuraj.

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Während der Fahrt haben wir eine wunderbare Sicht auf die Rivera Makarska. Pünktlich rollen wir von Bord, peilen die Stadt Hvar am anderen Ende der Insel an… Und erschrecken. Denn die Straße ist so schmal, dass für die nächsten 37 Kilometer Tempo 40 vorgegeben ist. Tatsächlich zuckeln wir über den Rücken der 64 Kilometer langen Insel, zunächst ohne Bucht oder Feldweg oder irgendeinem Zeichen von Zivilisation. Gerald rechnet, denn unsere Fähre zurück geht um 18 Uhr…. Wir überlegen und verwerfen diverse andere Stopps, allerdings alle auf der anderen Hälfte der Insel. Dann entscheidet der Fahrer, es geht nach Hvar. Die Kinder sind hochgradig entnervt, aber immerhin vertragen ja drei von vier die Kurve sehr gut….

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Nach über eineinhalb Stunden erreichen wir Hvar. Das Städtchen ist ein Traum, viele gut erhaltene alte Bauten, venezianisches Erbe, aber die Sonne knallt vom Himmel. Und irgendwie wirkt es abgesehen von den Masken vor den Nasen der Gastwirte so, als ob es dieses Ding mit C nie gegeben hätte. Denn anders als Dubrovnik, die alte Festungsstadt voller Kultur, lockt dieses Örtchen die Partypeople an. Junge Menschen mit viel Geld, das man in vielen äußert schicken Cafés und Lounges ausgeben kann.

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War es anderswo eher leer, ist es hier schon wieder sehr belebt und die jungen Männer sind im Rudel unterwegs. Die Junggesellenabschiede sind hier eine Plage. Wir flüchten uns in eine Sandwichbar mit nettem Gastwirt, die Speisen sind lecker und so fettig, dass wir bis zum Abend keinen Hunger mehr haben. Der Gastwirt sagt, dass normalerweise Ende April, Mitte Mai so viele Touristen da sind, wie jetzt in der Hauptsaison. Wir seufzen… Ist das nicht jetzt schon wirklich genug? Definitiv eher ein Ort, um mit guten Freundinnen einen Cocktail zu schlürfen, als mit überhitzten Kindern in der Mittagssonne zu flanieren. Außerdem drängt die Zeit, denn wir müssen spätestens um 16 Uhr los, um mit Glück auf die Fähre zu kommen… Die letzte um 21. 30 Uhr geht uns dann doch zu spät.

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Noch ein Blick auf die wirklich sagenhaft schöne Bucht von der Festung aus, noch ein starker Kaffee und frisch gepresster Orangensaft, das neue Lieblingsgetraenk von Louisa, dann geht es auch schon wieder los.

Gerald nimmt die Kurven diesmal sportlicher, aber es bleibt eine Hochleistung an Konzentration. Am Straßenrand geht es stets Steil nach unten, ohne Leitplanken. In dem Dorf, in dem wir vormittags noch eine große Beerdigung gesehen haben, laufen jetzt Dreharbeiten. Wir fragen uns, ob auch die Trauernden nur Statisten waren.

Pünktlich sind wir an der Fähre und müssen eine Runde bangen, ob wir noch an Bord kommen. Denn wir sind Wagen Nummer 25, etwa 30 passen drauf, allerdings sind Lastwagen und Wohnmobile dabei.

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Aber wir haben Glück, als vorletztes Fahrzeugen dürfen wir aufs Schiff rollen. Drvenik ist ein netter kleiner Ort, die Promenade ist von Aleppokiefern gesäumt. Zum Entsetzen der Kinder beschließen die Eltern, dort essen zu gehen… Und nicht, wie von Kilian und Louisa gewünscht in der Pizzeria bei uns. Da waren wir ja innerhalb von 7 Tagen auch erst dreimal. Die Kinder finden, das langt nicht. Mama will endlich mal richtig essen gehen und sogar Gerald ist nach Fisch. Es geht also in ein kleines Fischrestaurant und es gibt Wolfsbarsch und Kalamares vom Holzkohlegrill.

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Donnerstag, 16. Juli 2020

Ein unaussprechlich schöner Ort

Bilder aus Hvar, das übriges ungefähr kwar ausgesprochen wird.

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Freitag, 17. Juli 2020

Ein letzter Tag am Meer

Nach den vielen Stunden auf den kurvigen Landstraßen auf Hvar steht fest, dass wir den letzten Tag in Podaca am Meer verbringen. Nur am Meer. Der Wagen darf nicht bewegt werden. Selbst die Reiseleitung sieht das ein und taucht ohne weitere Planungen in die Fluten. Ein paar Runden auf dem Surfbrett, etwas Schnorcheln in der Nachbarbucht, vielen Spaß direkt von der Badeliegen…. Der beste Strandurlaub, den wir je hatten. Unser kroatischen Vermieterin ist der Sommer übrigens viel zu kühl, sagt sie in Fleecejacke gewandet und deutet auf die Gänsehaut auf ihren Oberschenkel. Aber sie war ja auch nicht 2019 bei 8 Grad in Norwegen zelten….

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Zum Mittagessen liefert die benachbarte Pizzeria, die am Abend zuvor ja leer ausgegangen war, zweimal Salamipizza, dazu etwas Rotwein und Rest Salat. Nachmittags eine Runde Siedler von Catan, Abends geht es zum Fischrestaurant (neben der Pizzeria die zweite Konoba am Strand). Zum Abschied gibt es mit einem sagenhaften Regenbogen einen schönen Abschluss.

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Samstag, 18. Juli 2020

Das Internet weiß auch nicht alles

Um 10 Uhr rollen wir aus Podaca, vor uns liegen über 500 Kilometer gen Norden. Dort wartet im Hinterland von Rijeka unsere nächste Unterkunft. Bei einem kurzen Zwischenstopp bei einem Supermarkt kaufen wir Börek in diversen Geschmacksrichtungen für die Fahrt und los geht’s. Erst entlang der Küstenstrasse, dann auf der Autobahn. Im Hinterland von Zadar vertreten wir uns die Beine und das Adrenalinküken Louisa will mal wieder wissen, warum sie mit 8 Jahren (!) weder auf den Jetski noch Bungee springen darf…. Wir freuen uns alle auf ihre Pubertät und gehen einen Runde spazieren.

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Auf Höhe der Plitvicer Seen wechseln wir auf die Landstraße, nur so geht es an der Küste entlang. Am Wegesrand gibt es alle paar Meter wieder Honig und Käse. Die Reiseleitung erfreut die Fahrzeugkolonne hinter dem Mazda auf der kurvigen Straße bergab mit ihrer umsichtigen Fahrweise. Aber irgendwann sind wir unten, gegen 17.30 steuern wir tatsächlich den Ort Brnici (hier fehlen aus technischen Gründen gerade alle Akzente) an, die Adresse ist ja ganz einfach, Brnici 37. Google maps weist uns den Weg. Aber als wir vor einem der vielen Häuser stehen, die nicht mehr bewohnt sind, kommen uns doch Zweifel. Ein junges Paar mit Baby hat gerade vor der Hausnummer 37, neben der Ruine eingeparkt. Nein, sie wissen nichts von einem Ferienhaus, schon garnicht mit Pool. Wir grübeln und tippen auf das Handy, bis der junge Vater wieder neben uns steht. Auch er hat recherchiert. Wir sollen mal nur den Ort eingeben, ohne Hausnummer, und dann diese Straße runter, da links, da rechts etc….

Endlich landen wir in Brnici und irren etwas herum, bis wir ein lautes Nicole!!! Hören und eine Frau winken sehen. Nina und Sascha erwarten uns schon ganz aufgeregt, mit Keksen, Plätzchen und viel Hauswein. Währen die Kinder das Trampolin stürmen, erfahren wir, dass wir im Haus der Großmutter wohnen, Sascha lange in der Armee war usw usw. Wir bekommen noch Obst und Wein geschenkt und fallen nach einem kurzem Einkauf ziemlich schwer ins Bett. Der Wein ist übrigens eigenwillig verpackt, aber sehr lecker und bekömmlich.

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Sonntag, 19. Juli 2020

Ab ins Wasser und in den Wald

Schon vor dem Frühstück gehen drei von vier zum ersten Mal schwimmen. Louisa kentert vom großen Schwan und taucht, auch ein erstes Mal. Aber das packt sie natürlich locker. Am späten Vormittag erkunden wir Kastav, den Ort neben Brnici. Die Sicht auf die Kvarner Bucht ist sagenhaft und die kleine Stadt richtig schön, mit viel altem Gemäuer. Wir erklimmen den Hügel bis zur Pfarrkirche St. Helena, die Sicht ist genauso faszinierend wie die Dekoration in der Kirche selbst.

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Mittagspause in der neuen Unterkunft, es gibt die restliche Pizza vom Vortag, die Sascha bei seinem besten Freund für uns bestellt hatte. Kilian und Louisa springen in den Pool, Gerald packt die Wanderlust. Um 16 Uhr starten wir wieder ab Kastav auf einen der drei Wanderwegen. Auf der Spur des Hasen geht es knapp 10 Kilometer bergauf und bergab, zwischendurch ein Aussichtspunkt. Eine schöne Abwechslung nach der langen Fahrt am Samstag. Danach würden wir ja gerne einkehren, aber alle Restaurants in Kastav sind komplett besetzt. Wie gut, dass wir Grillgut im Kühlschrank haben und sich die Kinder noch etwas müde schwimmen können…

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